Für die Matchballspende bedanken wir uns bei der Physiotherapie Solothurn AG aus Solothurn.

Langsam nimmt er Fahrt auf, der FC Lommiswil. Und spielt wieder den Fussball, der ihn in der vergangenen Saison stark gemacht hat. Gegen Subingen bedeutete das die nächsten drei Punkte.

Anstoss hatte der Gegner, der die Kugel einfach Mal ins Aus haute. Daraufhin arbeiteten sich die Lommiswiler mit einer ganzen Reihe von Einwürfen bis auf Höhe des gegnerischen Sechzehners vor, wo schliesslich ein Lommiswiler gefoult wurde. Den anschliessenden Freistoss aus spitzem Winkel zog Urosevic direkt aufs Tor. Vom Pfosten prallte die Kugel zurück ins Feld. Der erste Nachschuss von Sonderegger wurde noch geblockt. Der zweite von Frey fand dann seinen Weg ins Tor. Der Traumstart war perfekt.

Es entwickelte sich ein intensives Spiel. Lommiswil versuchte hinten alles zu zu machen. Das gelang über weite Strecken gut. Nur einmal kam ein Subinger gefährlich bis vor Bracher. Dieser parierte den Abschluss aus spitzem Winkel aber souverän. Nach vorne führte Lommiswil die feinere Klinge. Dornbierer liess einen Gegenspieler ganz alt aussehen und konnte nur noch mit einem Foul gebremst werden. Sonderegger traf anschliessend aus 20 Metern direkt. Nicht sein erstes Freistosstor diese Saison. Und wenig später war es schon wieder Dornbierer mit einer starken Aktion: Diesmal steckte er genial auf Urosevic durch, dieser schob die Kugel aber am Tor vorbei. Praktisch mit dem Pausenpfiff meldete sich auch die Subinger Offensive noch einmal. Der Stürmer kam im Sechzehner zu Fall. Glück für Lommiswil in der Situation, dass es keinen Elfmeter gab und man mit 2:0 in die Pause konnte.

Das Glück war aber kurz nach Wiederanpfiff aufgebraucht. Nach einem schlimmen Fehlpass in der Lommiswiler Hintermannschaft machten es die Subinger stark, ein Doppelpass später hiess es nur noch 2:1. Nun war Subingen spielbestimmend, drückte die Lommiswiler phasenweise in die eigene Platzhälfte zurück. Doch wirklich gefährlich wurde es nur selten. Ein Abschluss aus spitzem Winkel, der im Aussennetz landete, war die einzige erwähnenswerte Szene. In den Schlussminuten nutzten die Lommiswiler dann den Platz, der sich ihnen nun bot. Choque, der von der Bank gekommen war, vernaschte einen ersten Gegenspieler, vom zweiten wurde er von den Füssen geholt. Den fälligen Elfer verwertete Urosevic souverän. Und erneut die Kombo Choque/Urosevic sorgte für die Entscheidung: Urosevic eroberte die Kugel im Zentrum, schickte Choque steil, dieser schob die Kugel zum 4:1 Endergebnis ein. Ein Pfostenschuss der Subinger in der Nachspielzeit wäre nur noch Ergebniskosmetik gewesen, hätte er denn den Weg ins Tor gefunden.

Lommiswil: Bracher, Amiet, Karpf, Bachmann, Herrmann, Urosevic, Sonderegger, Zumofen (Truninger), Zumstein (Choque), Dornbierer (Simmen), Frey (Ebel)

Tore: 2' 1:0 Frey; 26' 2:0 Sonderegger; 49' 2:1; 82' 3:1 Urosevic; 92' 4:1 Choque