Nach schwachem Start zurückgekämpft

Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, da lagen die Lommiswiler gegen Fulenbach bereits 0:1 hinten. Drei Lommiswiler verteidigten auf einer Höhe, der vierte im Bunde weiter hinten, mit dem Abseits klappte es somit nicht, der Fulenbacher tauchte alleine vor Bracher auf und schob ein. Und in der Folge stellte sich das Heimteam kaum besser an: Einmal nur dank Bracher, ein anders Mal nur dank Alluminium war der Rückstand nicht bereits früh noch höher. Es stimmte zu Beginn nicht viel bei Lommiswil. Nach hinten liess man dem Gegner zu viele Räume, nach vorne brachte man keine eigenen Kombinationen zu Stande.

Es dauerte eine Viertelstunde, bis sich das Heimteam so langsam ins Spiel kämpfte und nach hinten immerhin keine Grosschancen mehr zulassen musste. Nach vorne ging aber nach wie vor wenig. Bis kurz vor dem Pausenpfiff passierte eigentlich nichts nennenswertes mehr. Doch bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hiess es plötzlich und völlig aus dem nichts 1:1. Das Tor passte zur ersten Halbzeit der Lommiswiler: Es war definitiv kein fussballerisches Highlight. Zur Hälfte eine Willensleistung und zur Hälfte Glück: Nach gefühlten drei Prellbällen, die jedes Mal wieder bei den Lommiswilern landeten, stand plötzlich Sonderegger alleine vor dem gegnerischen Torwart und glich aus.

Dieses Tor gab dem Heimteam gehörigen Aufwind. Zwar vermochte man auch in der zweiten Hälfte spielerisch nicht an die ersten beiden Auftritte anzuknüpfen, aber immerhin hatte das Heimteam das Geschehen einigermassen unter Kontrolle, liess hinten wenig zu und wurde vorne vereinzelt gefährlich. Der glückliche Treffer kurz vor der Pause schien den Gegner aus dem Konzept geworfen zu haben. So traf in Durchgang zwei nach einer der wenigen, gelungenen Aktionen Hunziker zum 2:1, kurz darauf eroberte Urosevic den Ball am gegnerischen Sechzehner und erhöhte gar auf 3:1. Damit war die Sache mehr oder weniger entschieden. Eine Unkonzentriertheit in der Lommiswiler Hintermannschaft führte kurz vor Ende zu einem Elfmeter für die Gäste und zum 2:3, doch auch danach wurde Fulenbach nicht mehr wirklich gefährlich und so blieb es beim knappen Sieg für das Heimteam.

Tore: 6’ 0:1; 45’+1’ 1:1 Sonderegger; 52’ 2:1 Hunziker; 61’ 3:1 Urosevic; 88’ 3:2

Lommiswil: Bracher, Herzog, Karpf, Belloni, Neff, Dornbierer, Sonderegger, Hunziker, Urosevic, Roth, Ebel, Zumstein, Rindlisbacher, Choque, Amiet, Hohl