Pflicht erfüllt

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Im 16-Final des Solothurner Cups griffen nun auch die Zweitligisten ins Geschehen ein. Der FC Lommiswil traf mit dem FC Bettlach auf einen altbekannten aus der dritten Liga. Damals lieferten sich die beiden Teams jeweils harte Fights. Heuer war die Ausgangslage aber etwas anders: Als etablierter Zweitligist waren die Lommiswiler in Bettlach klarer Favorit.

Entsprechend gestaltete sich das Spiel. Die Bettlacher zogen sich tief in ihre Platzhälfte zurück und überliessen das Spiel den Gästen aus Lommiswil. Diese wurden nach wenigen Minuten erstmals gefährlich: Nach einem Diagonalball fand sich Herzog allein vor dem gegnerischen Kasten, schob die Kugel jedoch am Tor vorbei. Wenig später machte es Choque besser: Aus rund 16 Metern schlenzte er die Kugel mit dem schwächeren linken Fuss sehenswert ins Eck. Auch in der Folge waren die Lommiswiler überlegen. Jedoch nicht so drückend überlegen, dass sie im Minutentakt zu Chancen gekommen wären. Und immer häufiger schlichen sich im Offensivspiel Unkonzentriertheiten ein, so dass die Bälle zu oft nicht mehr sauber beim Mitspieler ankamen. Und einmal schlich sich auch in der Defensive eine Unkonzentriertheit ein. Zuerst wurde eine Hereingabe der Bettlacher nicht konsequent genug geklärt, und als die Kugel nochmals hoch in den Sechzehner gespielt wurde, waren die Lommiswiler Verteidiger zu weit weg vom Gegenspieler. Es kam zum Zweikampf, Stürmer und Verteidiger gingen zu Boden, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Diesen verwandelte ein Bettlacher souverän. So ging es mit 1:1 in die Pause.

Damit war für Durchgang zwei nochmals mehr gefordert von den Lommiswilern. Und sie legten nochmals einen Zacken zu. Kurz nach Wiederanpfiff konnte sich der eingewechselte Ebel durchsetzen, scheiterte jedoch im 1 gegen 1 am gegnerischen Torhüter. Weitere mehr oder weniger gute Chancen liessen die Lommiswiler liegen. Bis sich Hunziker in der 71 Minute über links durchtankte, scharf abschloss und Urosevic den Abpraller zur Führung verwertete. Nun wagten sich auch die Bettlacher etwas mehr nach vorne. Und zu einer Chance kamen sie dann auch: Nach einem weiten Ball entwischte der Flügel, sein Zuspiel in die Mitte war jedoch etwas zu steil, so dass der Stürmer nur noch aus spitzem Winkel abschliessen konnte, Bracher war zur Stelle. Alles in allem waren aber weiterhin die Lommiswiler spielbestimmend, sie suchten die Entscheidung. Doch Ebel (allein vor dem gegnerischen Torwart) und Amiet (per Kopf) liessen die besten Möglichkeiten für die Gäste aus. Bis Ebel dann doch zum vermeintlichen 1:3 traf. Die Freude währte jedoch nur kurz, wegen vermeintlichem Handspiel wurde der Treffer aberkannt. Und selbst als Hunziker im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde, war dies nicht die Entscheidung, da der Schiedsrichter nicht auf Elfmeter entschied. So blieb es bis kurz vor Schluss bei der knappsten aller Führungen, und prompt wurde es nach einem Eckball der Bettlacher noch einmal brandgefährlich. Nach etwas Gewusel landete der Abschluss jedoch knapp über dem Tor. Im Gegenzug machte Hunziker dann doch noch den Deckel drauf, mit einem satten Schuss aus 20 Metern traf er zum 1:3.

Tore : 16’ 0:1 Choque; 32’ 1:1; 71’ 1:2 Urosevic ; 90’ 1:3 Hunziker

Lommiswil: Bracher, Herzog, Karpf, Belloni, Neff, Dornbierer, Sonderegger, Roth, Hunziker, Choque, Rindlisbacher, Sieber, Perriard, Amiet, Urosevic, Ebel